„Kein Triumph, aber die pragmatische Lösung“
Die AfD-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat stimmt der Schlussvereinbarung mit der Zech Sports GmbH zum Vollumbau des BBBank Wildparks zu. Grundlage der Entscheidung ist, dass die Vereinbarung aus Sicht der Fraktion den vernünftigeren Weg gegenüber einem jahrelangen Rechtsstreit mit offenem Ausgang darstellt.
„Der Stadionumbau war von erheblichen Risiken und Mängeln geprägt. Heute geht es aber nicht darum, die gesamte Stadiongeschichte noch einmal aufzurollen, sondern um die Frage, ob diese Schlussvereinbarung für die Stadt der vernünftigere Weg ist als ein jahrelanger Rechtsstreit mit offenem Ausgang“, erklärt Stadtrat Rouven Stolz.
Entscheidend sei, dass die Stadt Karlsruhe nun ein konkretes Sanierungskonzept für die Dachbolzen erhält. Problematische Bolzen sollen ausgetauscht oder weiter untersucht werden. Die Maßnahmen werden fachlich begleitet und dokumentiert. Laut Gutachten besteht derzeit kein Tragfähigkeitsproblem.
Stolz weiter: „Ebenso wichtig ist die finanzielle Seite. Die Kosten der Sanierungsmaßnahmen trägt die Zech Sports GmbH. Zusätzlich wird eine weitere Bürgschaft in Höhe von 700.000 Euro gestellt. Für die gesamte Dachkonstruktion beginnt nach erfolgreichem Abschluss des Bolzentauschs zudem eine neue fünfjährige Gewährleistungsfrist.“
Die AfD-Fraktion sieht die Vereinbarung daher als sachlich gebotene Lösung in einer schwierigen Ausgangslage.
„Das ist kein Triumph, aber es ist in dieser Lage die pragmatische Lösung. Unsere Zustimmung ist mit einer klaren Erwartung verbunden: volle Kontrolle, saubere Dokumentation und keine weiteren Überraschungen zulasten der Stadtkasse“, so Stolz abschließend.