Energiewende am Ende? Folge2

Im Gemeinderat wurde am 19.05. über die Planungen des TSK abgestimmt. Wir als AfD-Fraktion haben uns wegen des nicht finanzierbaren Investitionsumfangs enthalten. Auch sehen wir die teure Umstellung von Diesel- auf Elektro-Mülllaster kritisch. Das wird Müllgebühren oder Steuergelder kosten. Wird dabei CO2 eingespart?

Die E-Mülllaster werden tagsüber genutzt und nachts geladen, also nicht mit Photovoltaik-Strom, solange es keine Stromspeicher gibt. Unsere Region ist die windärmste Deutschlands und auch deutschlandweit beträgt die Verfügbarkeit der Windkraft nur rund 20 Prozent. Der größte Teil des Stroms für die E-Mülllaster kommt also – da unsere Kernkraftwerke abgeschaltet sind – aus Kohlekraftwerken. Unter dem Strich könnte so mehr CO2 freigesetzt werden als bei Diesel-Sammelfahrzeugen. Aufgrund der schweren Akkus sind Elektro-LKW schwerer als herkömmliche Diesel-LKW. Das kann weniger Zuladung bedeuten, somit mehr Fahrten und weniger Sammelleistung, oder ein höheres Gesamtgewicht, was ebenfalls nachteilig ist. Ein Elektro-Mülllaster kostet über das Doppelte der Dieselvariante; die zudem benötigten neuen Ladestationen und Stromleitungen kosten Millionen. Sinnlose Energiewende-Investitionen haben wir schon genug: Von 2024 auf 2025 ist laut aktueller Mitteilung des Bundesumweltamts der CO2-Ausstoß in Deutschland gleichgeblieben – obwohl ca. 23 GW an Windkraft und PV hinzugekommen sind.

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