Kürzungen bei Bus und Bahn: Einsparziel verfehlt – ein weiterer Schritt in Richtung Zwangsabgabe für den öffentlichen Nahverkehr
Die Debatte vom 27.01.2026 im Karlsruher Gemeinderat hat es gezeigt: Die etablierten Parteien wollen die dringend notwendigen Einsparungen nicht vornehmen.
Vom Ziel, den jährlichen Anstieg des Defizits bei den Verkehrsbetrieben einzudämmen hat sich der Karlsruher Gemeinderat gegen die Stimmen der AfD gestern weiter entfernt. Die Vorlage der Stadt zu Einsparungen bei den VBK wurde nur halbherzig in Teilen beschlossen. Die smarte Alternative der AfD, hier durch eine Netzoptimierung unter Beibehaltung des 10-Minuten-Taktes auch an Samstagen und somit ohne drastische Einschnitte im Angebot den gleichen Betrag einzusparen, hatten die anderen Fraktionen bereits bei den Haushaltsberatungen abgelehnt.
Spürbare Einsparungen? Fehlanzeige – vielmehr haben die anderen Parteien mit ihrem Votum dafür gesorgt, dass Karlsruhe mit dieser Entscheidung einen weiteren Schritt in Richtung Einführung einer Nahverkehrsabgabe, die alle zu bezahlen haben, gegangen ist. Die AfD wird sich mit allen Kräften sowohl im Karlsruhe als auch im künftigen Landtag gegen solche Zwangsabgabe zur Wehr setzen.