Gewalt an Karlsruher Schulen

Gewalt und Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung an Karlsruher Schulen gegen Schüler und Lehrer

In der Drucksache 17 / 9391 des Landtags Baden- Württemberg werden sowohl gegenüber dem Landesdurchschnitt, als auch im Vergleich zu den drei anderen größten Städten im Land eine signifikant größere Steigerung der Opferzahlen von Schülern ausgewiesen. Es ist im Sinne der Transparenz für die Karlsruhe Bürger von Interesse, welche Karlsruher Schulen die Schwerpunkte dieser Entwicklung sind, worin die Ursachen dafür liegen und welche Maßnahmen die Stadt zum Stopp dieser Entwicklung ergreifen will.

Die Verwaltung wird um Auskunft gebeten:

1. In der Drucksache 17 / 9391 des Landtags Baden- Württemberg wird für das Gebiet der Stadt Karlsruhe bei Straftaten ein Anstieg der Zahl der Opfer vom Typ „Schüler“ von 66 auf 99, d.h. um von 50% zwischen den Jahren 2018 und 2024 ausgewiesen. Eine Zahl von 99 Straftatenopfern bedeutet rund 1 Opfer an jedem zweiten Unterrichtstag. Wie schlüsseln sich diese Opferzahlen auf die einzelnen Karlsruher Schulen auf? Der Ausweis der Zahlen ist je Schule für jedes Jahr des Zeitraums 2018 bis 2024 anzugeben.

2. In der genannten Drucksache 17 / 9391 wird für das Land insgesamt eine Zunahme der Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Straftaten bei denen mindestens ein Opfer mit dem Opfertyp „Schüler“ beteiligt war von 466 auf 998, d.h. um 112% % zwischen den Jahren 2018 und 2024 ausgewiesen. Darunter nahm Zahl männlicher Tatverdächtiger von 392 auf 791 zu. Wie hat sich die Zahl dieser Tatverdächtigen an den Schulen in der Stadt Karlsruhe in Summe entwickelt? Der Ausweis der Zahlen ist für jedes Jahr des Zeitraums 2018 bis 2024 differenziert nach Tätergeschlecht anzugeben.

3. In welchen 10 der insgesamt rund 90 öffentlichen Schulen lag die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigten, bei Straftaten bei denen mindestens ein Opfer mit dem Opfertyp „Schüler“ beteiligt war, im Jahr 2024 am höchsten? Für jede dieser 10 Schulen ist der Ausweis der Täterzahlen differenziert nach deren Geschlecht anzugeben.

4. Welche Ursachen sieht die Verwaltung für den weitaus größeren Anstieg der Zahlen vom Opfertyp „Schüler“ im Zeitraum zwischen 2018 und 2024 in der Stadt Karlsruhe (+50%), im Vergleich zur Entwicklung in den Städten Stuttgart (+39%), Mannheim (+7%) und Freiburg (-10%)?

5. Welche Maßnahmen gedenkt die Verwaltung zu ergreifen, um dieser Entwicklung in Karlsruhe Einhalt zu gebieten?

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