Erneuerung der Wasserversorgungsleitungen

Erneuerung der Wasserversorgungsleitungen

In Karlsruhe und Umgebung wurde das Rohrleitungssystem zur Versorgung der Haushalte und Betriebe in weiten Teilen in den 50er, 60er und 70er Jahren aufgebaut bzw. erneuert. Dementsprechend alt sind die Rohrleitungen, die heute einen Großteil der Gebäude unserer Stadt mit Trinkwasser versorgen. Karlsruhe hat im letzten Jahrzehnt mit der Sanierung bzw. dem Neu- oder Umbau von Wasserwerken (z. B. Mörscher Wald) einiges für die Sicherung der nötigen Trinkwasserquellen getan. Nun wäre es an der Zeit, die Erneuerung des Trinkwassernetzes zum Teil fortzuführen und zum Teil zu beginnen.

Die Verwaltung wird um die Beantwortung nachfolgender Fragen gebeten:

1.)   Wie ist generell der Zustand des Trinkwasserverteilungsnetzes in den einzelnen Karlsruher Stadtteilen, von wann stammt jeweils der Großteil der Leitungen und wann haben nennenswerte Leitungserneuerungen stattgefunden (bitte tabellarisch für die Karlsruher Stadtteile auflisten)?

 

2.)   Wie viele Einsätze der Stadtwerke und anderer Unternehmen waren in den Jahren 2023, 2024 und 2025 nötig, um akute Wasserrohrbrüche der Trinkwasserversorgung auf Karlsruher Gemarkung und in den Zuleitungen zum Karlsruher Netz zu beheben? Wie viele derartige Einsätze werden in den nächsten Jahren erwartet? (Dabei bitte die besonders betroffenen Stadtteile benennen!)

 

3.)   Wie hoch waren die entstandenen bzw. sind die erwarteten Kosten für die unter 1.) genannten Maßnahmen in den genannten Zeiträumen und welchen Teil davon mussten die jeweiligen Grundstückseigentümer tragen, welchen Städtische Unternehmen und welchen die Stadt selbst?

 

4.)   Wieviel km Leitungsnetz und wie viele Gebäude-Anschlussleitungen müssen in Karlsruhe in den nächsten 10 Jahren erneuert werden? Welcher Rückgang an Wasserrohrbrüchen der Trinkwasserversorgung wird dadurch erwartet oder mit welchem Zuwachs ist trotz dieser Maßnahmen zu rechnen?

 

5.)   Welche Parameter spielen bei der Erarbeitung der Strategien für die Erneuerungen der Trinkwasserversorgungsleitungen eine Rolle und wie unterscheiden sich diese für die verschiedenen Stadtteile? Wie sieht die aktuelle Austauschstrategie dementsprechend aus?

 

6.)   In welchem Umfang werden die für 5.) nötigen Maßnahmen in den nächsten fünf Jahren durch städtische Betriebe und/oder Dienststellen durchgeführt werden können und inwieweit müssen die entsprechenden Bauarbeiten ausgeschrieben bzw. an externe Firmen vergeben werden?

 

7.)   Mit welchen Kosten ist insgesamt in den nächsten fünf Jahren für die unter 6.) genannten Maßnahmen zu rechnen? Welchen Teil davon werden Grundstücksbesitzer, städtische Gesellschaften und die Stadt selbst davon jeweils tragen müssen?

 

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